Psychische Gewalt

© Ein Mädchen hält sich die Ohren zu.
Psychische Gewalt (auch: seelische oder emotionale Gewalt) ist im Gegensatz zur physischen Gewalt nicht sichtbar. Psychische Gewalt sieht man den Betroffenen äußerlich oft nicht an, zielt sie doch auf die Zerstörung des Selbstbewusstseins und der Selbstsicherheit der Betroffenen ab.
Personen, die psychische Gewalt ausüben, wollen ihre Opfer klein machen, sie demütigen, verstören und verängstigen. Es geht um die Gewinnung und Ausübung von Kontrolle und Macht.
Psychische Gewalt hat oft jahrelange Folgen für die Betroffenen und geschieht häufig im direkten Nahfeld der Betroffenen – zu Hause, unter Freunden, in einer Partnerschaft, aber auch in der Schule, im Verein oder am Arbeitsplatz. Die Formen von psychischer Gewalt können unter anderem sichtbar werden in aktiver Zurückweisung, Herabsetzung und Demütigung oder dem absichtlichen Zufügen von Angstzuständen.
Informationen zu psychischer Gewalt gibt es zum Beispiel über die Kampagne gegen psychische Gewalt an Kindern durch den Kinderschutzbund Bundesverband.
Für all diejenigen, die sich informieren möchten, wie Erziehung ohne psychische Gewalt auskommt, kann das Elternkursangebot Starke Eltern – Starke Kinder interessant sein. Bei Interesse an einer Teilnahme finden Sie die notwendigen Informationen über die jeweiligen Anlaufstellen des Kinderschutzbundes bei Ihnen vor Ort. Diese finden Sie unter anderem über die Seite der Anlaufstellen auf unserer Webplattform.
Angebote zum Thema
psychische Gewalt und psychische Gesundheit:
Achtung!Kinderseele
Die Stiftung Achtung!Kinderseele wurde 2009 von den Fachgesellschaften für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie (DGKJP, BAG, BKJPP) gegründet. Sie setzt sich in enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Fachärztinnen und Fachärzten für die Stärkung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ein.
App: The Happy Child / In Love While Parenting
App: The Happy Child / In Love While Parenting von Matt Larson ist eine Erziehungsapp, die einen Fokus auf die Emotionswahrnehmung und Selbstregulation legt. Sie ist kostenlos und die Wissensvermittlung und -abfrage ist in 15 sprachen erhältlich.
„ich bin alles“
Projekt „ich bin alles“ am Klinikum der Universität München – Institutionen und Beratungsstellen aus dem polizeilich‐juristischen und psychosozialen Bereich arbeiten gemeinsam an einer wirkungsvollen Gewaltprävention und Gewaltintervention.
Informationskampagne „Gewalt ist mehr, als du denkst“
Die Informationskampagne des Kinderschutzbundes Ortsverband Neumünster klärt über das Thema psychische Gewalt an Kindern auf. Weitere Informationen finden Sie hier.
Irrsinnig Menschlich e.V.
Materialien (Wanderausstelung, Postkarten,Hilfebox, etc.) zum Thema »Psychische Gesundheit« des Vereins „Irrsinnig Menschlich e.V.“. Weitere Präventionsangebote im Bereich Schule, Ausbildung, Hochschule, Freiwilligendienst und Sportvereine vorhanden.
Mental Health Coaches
Mental Health Coaches des Servicebüro Jugendmigrationsdienste – Das Präventionsprogramm JMD Mental Health Coaches bietet jungen Menschen Raum für Informationen, Erfahrungsaustausch und Diskussionen rund um das Thema psychische Gesundheit. In präventiven Gruppenangeboten haben Jugendliche die Möglichkeit, offen darüber zu sprechen, was sie beschäftigt. Sie erfahren, wie sie mit belastenden Situationen umgehen und ihre Resilienz stärken können. Dabei entscheiden die Schülerinnen und Schüler selbst mit, welche Themenschwerpunkte gesetzt werden.
Mobbing Beratung für Fachkräfte
Der AGJ Fachverband berät mit seiner Online Mobbing Beratung Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit in Baden-Württemberg zum Thema Mobbing zwischen Kindern und Jugendlichen.
reasontostay.org und mutpost.de – Hilfe bei Suizidalität
Reasons to Stay ist ein Suizidpräventionsprojekt, das von einer Angehörigen Person initiiert wurde. Betroffene und Angehörige können per anonymen digitalen Brief Hilfe erhalten oder selbst Hilfe leisten und einen Brief für eine andere Person anonym schreiben. Die Seite ist original auf Englisch, lässt sich auf sehr viele Sprachen – auch auf deutsch – übersetzten.
Im deutschsprachigen Raum folgt mutpost.de des Werner-Felber-Instituts dem Vorbild von Reason to stay.
Zu Mutpost
Über beide Seiten können Hilfsangebote aus Deutschland aufgerufen werden.
Angebote für Kinder und Jugendliche von Familien mit sucht- oder psychisch krankem Elternteil
App: ELMA – Projekt „Elternsein motiviert und abstinent“
App: ELMA – Projekt „Elternsein motiviert und abstinent“ des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim.
COA.KOM – Das Netz für Fachkräfte
COA.KOM vernetzt Fachkräfte, die mit suchtbelasteten Familien und Kindern suchtkranker Eltern arbeiten. Die Plattform bietet Raum für fachlichen Austausch, Wissenstransfer sowie Informationen zu Veranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungen. Die Nutzung ist nach kostenfreier Registrierung möglich.
Hilfen im Netz
„Hilfen im Netz“ ist ein Verbundprojekt der langjährigen Online-Beratungsangebote von NACOA und KidKit. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche aus sucht- und psychisch belasteten Familien bundesweit besser zu erreichen und ihnen passende Hilfen zur Seite zu stellen. Außerdem bietet die Seite Fachkräften Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit.
Initiative „Kommune für Familien“
Initiative „Kommune für Familien“ – Plattform auf Bundesebene, als Tool zur Vernetzung familiengerechter Hilfen. Im Fokus stehen dabei Familien, die durch Sucht und psychische Erkrankungen belastet sind.
Kidstime Deutschland e.V.
Kidstime Deutschland e.V. – Kidstime ist multifamilientherapeutisch ausgerichtetes Workshopangebot, Zielgruppe: Kinder psychisch erkrankter Eltern. Kidstime bietet geschützten Rahmen, in dem sich Familien zu psychischen Erkrankungen austauschen können. Es unterstützt Austausch innerhalb der Familien, zwischen unterschiedlichen Familien und generationenübergreifend. Kidstime bietet neben Austausch in der Gruppe auch kreative Ausdrucksmöglichkeiten, z.B. im Theater- und Rollenspiel. Ziele: Isolation entgegenwirken, Erfahrungsaustausch, Information.
Projekt „Jumpz“
Projekt „Jumpz“ – Wenn Eltern süchtig oder psychisch erkrankt sind
„Stark im Sturm“
Die Initiative „Stark im Sturm“ unterstützt Familien, in denen ein Elternteil psychisch- oder suchterkrankt ist. Sie hilft, die richtige Unterstützung für betroffene Eltern und ihre Kinder zu finden sowie Fachkräfte zu sensibilisieren und Tipps zur Vermittlung von Hilfen zu geben. Für Betroffene und deren Angehörige, aber auch für Helfer*innen und Fachkräfte stehen auch Materialien zum Lesen, zum Hören und zum Sehen zur Verfügung.
Therapiebegleitende App für suchterkrankte Eltern
Die Therapiebegleitende App für suchterkrankte Eltern. Das Projekt Elternsein motiviert und abstinent (Elma) unterstützt Betroffene mit einer therapiebegleitenden App. Das Feuerlein Centrum ist eine Kooperation zwischen der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin des ZI und der Klinik für Suchttherapie und Entwöhnung des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden in Wiesloch.
„TRAMPOLIN“ Präventionsprogramm
„TRAMPOLIN“ Präventionsprogramm zur Stärkung von Kindern zwischen 8 bis 12 Jahren aus Familien mit suchtkranken Eltern. Finanziert durch die Landesstelle für Suchtfragen (LSS BW) für BW und der AOK Baden-Württemberg
Psychische Gewalt
Handreichungen, Arbeitshilfen und Dokumente
Entdecken Sie Handreichungen, Arbeitshilfen und Dokumente unserer Partner als hilfreiche Unterstützung im Arbeitsalltag zum Thema psychische Gewalt.
Psychische Gewalt
Qualifizierungsangebote
Entdecken Sie die Qualifizierungsangebote unserer Partner zum Thema psychische Gewalt.
Psychische Gewalt
Veranstaltungen
Entdecken Sie die Veranstaltungen unserer Partner zum Thema psychische Gewalt.