Weiterbildung: Gegen sexualisierte Gewalt – Rückfallprävention
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Am Ende der Weiterbildung kennen die Teilnehmenden grundlegende Aspekte des Gewaltkreislaufs, sie können ressourcenorientierte Hilfen zur Krisendiagnostik und -bewältigung anbieten und gemeinsam mit tatausübenden Personen Deeskalationsstrategien für Krisensituationen erarbeiten.
Aufgrund ihrer neuen Fachkenntnisse, eines erweiterten beraterischen Handlungsrepertoires sowie der erworbenen professionellen Haltung können sie dysfunktionale Verhaltens- und Kommunikationsmuster der tatausübenden Personen ebenso wie geschlechterbezogene Denk- und Handlungsmuster erkennen. Die Kursteilnehmer*innen können mit diesen konstruktiv und lösungsorientiert umgehen und neue Handlungsperspektiven mit sexualisiert übergriffigen Jugendlichen erarbeiten, um einem Rückfall präventiv entgegenzuwirken.
Der Schutz geschädigter Personen hat in allen Interventionen einen fundamentalen Platz und die Teilnehmenden können durch die in der Weiterbildung erworbenen Kompetenzen geschädigte Personen aktiv vor neuen Gewalttaten schützen.