Von der Gewalt in der Familie zum respektvollen Umgang mit Grenzen
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Der Umgang mit dem Thema Gewalt und dabei besonders sexualisierter Gewalt in Familien fordert sowohl von den Fachkräften als auch von Mitgliedern der Familie die Nutzung ihrer spezifischen Ressourcen und die Reflexion der Interaktion zwischen den Beteiligten.
Im Umgang mit Fällen von Gewalt in Familien ist es hilfreich, auf der Grundlage eines systemischen und lösungsorientierten Verständnisses solche Interventionen zu entwickeln, die sowohl Schutz als auch Kooperation ermöglichen.
Dafür geeignete Methoden sollen in diesem Seminar erarbeitet werden – insbesondere auch anhand von Fallbeispielen, welche die Teilnehmenden mitbringen.
Inhaltliche Schwerpunkte sind:
– Definition der unterschiedlichen Gewaltformen
– Unterschiedliche Entwicklungsdynamiken von Mustern der Gewalt und des Missbrauchs in Familien sowie Möglichkeiten der Musterunterbrechung
– Geschlechtsspezifische Aspekte im Umgang mit Gewalt in Familien
– Professionelle Haltung im Umgang mit der Thematik und den betroffenen Familien (zum Beispiel Ressourcenorientierung, Transparenz, Authentizität)
– Respektvolle Interventionen unter dem Doppelmandat von Hilfe und Verantwortung für Kontrolle (Kindeswohlgefährdung), die sowohl Schutz etablieren als auch einen positiven Kontext zur Veränderung schaffen
– Kooperation verschiedener Dienste und Einrichtungen untereinander und mit der betreffenden Familie. Abgrenzungen: Was kann der ASD tun? Was müssen andere Hilfssysteme übernehmen?
Weitere Informationen und Anmeldung auf der Seite des KVJS.