Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt an Kindern in Kindertageseinrichtungen
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Auch innerhalb von Institutionen wie Kindertageseinrichtungen kann es zu Übergriffen auf Schutzbefohlene kommen. Schutzkonzepte sind das präventive Mittel der Wahl, um zu gewährleisten, dass von Einrichtungsseite alles Mögliche zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt getan wird. Die Umsetzung von Schutzkonzepten in Kindertageseinrichtungen erfordert, dass sich die Verantwortlichen mit den Strukturen und Bedingungen für Übergriffe auseinandergesetzt und eine Haltung entwickelt haben, die Kindertageseinrichtungen zu Schutzorten macht.
Schutzkonzepte haben darüber hinaus das Ziel, dass in Kindertageseinrichtungen auch den Kindern geholfen werden kann, die andernorts, beispielsweise im familiären Kontext, sexuelle Gewalt erleiden.
Die Inhalte der drei Fortbildungsabschnitte sind:
- Ziele von Schutzkonzepten gegen sexualisierte Gewalt, Unterschied zum Gewaltschutzkonzept, Basiswissen Missbrauch, Täterstrategien, Missbrauch in Institutionen, sexuelle Übergriffe unter Kindern
- Prozess der Schutzkonzeptentwicklung, Bestandteile eines Schutzkonzeptes, Risiko- und Potentialanalyse, Fortbildungen, Verhaltenskodex, Personalverantwortung
- Sexualpädagogisches Konzept, Pädagogische Prävention, Notfallplan, Leitbild, das Team gewinnen, Anregungen für Ergänzungen zu einem (umfassenden) Gewaltschutzkonzept
Die Teilnehmenden werden durch die Fortbildung befähigt, den Prozess der Entwicklung von Schutzkonzepten für ihre Kindertageseinrichtung einzuleiten und diese zu implementieren.
Nach der Fortbildung verfügen Sie über ein Basiswissen zu sexueller Gewalt an Kindern – durch Erwachsene und durch andere Kinder – und über Täterstrategien. Sie erarbeiten, welche Strukturen in Institutionen Übergriffe ermöglichen und begünstigen können. Die Fortbildung vermittelt Handlungskompetenzen, die auf die Praxis vor Ort anzuwenden sind.
Weitere Informationen und Anmeldung auf der Seite des KVJS.