Besonders gefährdet? Umgang mit Substanzkonsum in der stationären Jugendhilfe
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Junge Menschen in der stationären Jugendhilfe konsumieren Suchtmittel überproportional häufig auf riskante Weise und sind in besonderem Maße gefährdet. Ihre familiären und biografischen Hintergründe weisen oftmals Faktoren wie Gewalterfahrungen, problematischen Konsum von Alkohol und anderen Drogen im Elternhaus, Vernachlässigung u.v.m. auf. Es handelt es sich hier um eine Hochrisikogruppe in Bezug auf den riskanten Konsum von Suchtmitteln.
Der Prävention muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dies stellt Fachkräfte der stationären Jugendhilfe vor komplexe fachliche und pädagogische Herausforderungen. Die Fortbildung greift diese auf und bietet einen strukturierten Rahmen zur fachlichen Auseinandersetzung. Auf Grundlage aktueller Wissensbestände zu werden professionelle Haltungen reflektiert und praxisnahe Ideen für die Entwicklung von Handlungsleitlinien für den Umgang mit Konsumvorfällen erarbeitet.
